Sonntag, 9. Juni 2019

Flaschenabfüllung

Der erste Kurlimuser rosé wird zuerst abgehoben und ziemlich viel Satz weggeleert. Schliesslich knapp 6 Flaschen in den neuen weissen Flaschen mit der schönen pinkigen Etikette. Die erste nicht ganz volle wird soeben zum Apéro kredenzt.





Der rote 2018er wird nun zwei Wochen später auch in Flaschen gefüllt. Vorerst 19 Flaschen und ein Rest, der in einem kleineren Ballon noch absetzen soll.

Degu: die Farbe ist heller als beim Kurlimuser Superjahrgang 2016, obschon ja mehr Häute in der Maische waren diesmal. Es sind Tannine spürbar (pelzig). Säure hingegen ist wie jedes Mal keine spürbar. Vorerst nicht so der Hammerwein, der 2018er. Aber vielleicht entwickelt er sich ja noch etwas in der Flasche - wie auch schon.


Flaschen und Etiketten diesmal professionell 


Sonntag, 28. April 2019

Wieder Frostgefahr

Um den 28. April herum, genau gleich wie im schlimmen 2017, meldete der Wetterbericht wieder Nachtfrost. V.a. Bodenfrost, also ca. 5cm über dem Boden. Ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen, waren doch meine Reben schon ganz leicht ausgetrieben. Also der dümmste Moment für Frost.

Ich kramte meine Fliestücher vom 2017 wieder aus dem Keller hervor und packte die Reben ein.






So blieben sie bis zu kalten Sophie Mitte Mai verpackt und überlebten die mehreren Bodenfröste zum Glück.

Dienstag, 16. April 2019

Erster Test im 2019 und neue Flaschen und neue Etiketten

Am 16. April degustierte ich endlich und zum ersten mal seit der Gärung meinen 2018er Kurlimuser rot und rosé. Beide voll OK. Nur je eine halbe Spritze voll probiert. Der rosé schäumt beim ausschenken. Super!

Der rote im 17l Glasballon

Mit einer Spritze nur wenig rausgesaugt, damit der Spund voll bleibt und kein Sauerstoff ran kommt.


Vorne der rote und hinten der 12l Ballon mit rosé.

Der rosé perlt. Weshalb auch immer. Die Farbe wunderschönes Lachs.

In der Zwischenzeit suchte ich neue Weinflaschen. Ich wollte mir die Müh nicht mehr antun, gebrauchte Flaschen im Wassertrog abzuetikettieren. War gar nicht so einfach, weil die meisten nur palettenweise Flaschen verkaufen. Und die Winzer, die ich anfragte für ca. 50 Flaschen, hatten leider kein Musikgehör. Aber ich fand einen Lieferanten, der mir 30 grüne und 20 weisse Flaschen ins Haus lieferte: www.baldinger.biz. Baldinger in Rümikon AG, dem Heimatort meiner Frau bzw. ihres Vaters.

Es wird immer professioneller beim Kurlimuser :-)

Ebenso wurden professionelle Etiketten designt und bestellt. Diesmal von einer Profidruckerei www.wir-machen-druck.ch. Und nicht mehr auf dem Laserdrucker. Es hat sich gelohnt!

Etikettten mit Perloberfläche. Cool!


Sonntag, 10. März 2019

Meine erste Kurlimuser Magnum zum denkwürdigen Anlass


Der Anlass war zwar sehr traurig: meine Mutter starb kurz vor ihrem 89. Geburtstag. Jetzt, einige Wochen nach der Beisetzung, luden wir in der Seniorenresidenz Konradhof, wo sie wohnte, ihre besten Freundinnen und Freunde zu einem Gedenk Apéro riche ein. Meiner Mutter gefiele das sehr.




Was lag da näher, als die bisher einzige Kurlimuser Magnum mitzubringen (2016). Alle Anwesenden kannten meinen Wein schon zur Genüge. Hatte meine Mutter doch viel davon erzählt und ihn auch schon aufgetischt. Und die einen waren sogar schon bei mir zum Weintasting.




Schön gekühlt schmeckte der Wein wirklich superb :-) Ich hatte Bedenken, ob die alten Leutchen wohl 1.5 Liter trinken würden. Denkste! Wir mussten danach noch 2 Flaschen Goldenberger Pinot Noir bestellen. Der wächst nur einige 100m von mir weg. Es hat sich mindestens niemand getraut, den besser zu bewerten als meinen Kurlimuser...


Winterschnitt

Der sonnige Samstag 17.2.2019, eine Woche nach der Rückkehr aus den fantastischen Engadin Skiferien, war der perfekte Tag für den Winterschnitt. Alles ausser 2 Ruten wurde weggeschnitten. Einmal mehr ärgere ich mich ein bisschen, dass ich während des letzten Rebjahres nicht besser vorausgedacht hatte.



Die kräftigen letztjährigen Ruten, die man für's neue Jahr braucht, sind wieder einmal zum Teil recht weit weg von den Rebköpfen. Am Kopf oder nahe am Kopf hat es keine oder nur wenige geeignete Ruten. Das könnte man steuern bei den diversen Rebschnitten unter dem Jahr, wenn man dran denkt... 2019 will ich es dann endlich mal beachten. Vor allem werde ich auch Triebe, die direkt aus dem Kopf spriessen, wachsen lassen. So wie es jetzt lief, werden die Köpfe immer breiter und "ausgefranster". Ob das für die Traubenqualität allerdings einen Einfluss hat, weiss ich nicht. Aber optisch sieht's schöner aus mit kompakten Köpfen.




Die wegen des grossen Traubengewichts im Sommer 2018 zum Teil zerstörten und nur notdürftig reparierten Spanndrähte habe ich nun ersetzt.




Derweil lagern der Rosé und der rote 2018er immer noch ruhig im Keller in den beiden Glasballons. Der Rosé riecht sauber und frisch, der rote etwas "zugeknöpft". Mal schauen, wie sich die Rekordernte dann bei der Abfüllung im Mai oder Juni präsentiert.