Sonntag, 10. Juli 2016

Etikettieren und Rebberg ordnen

So, und nun habe ich endlich Zeit gefunden, die Etiketten auszudrucken, auszuschneiden und mit Klebespray aufzukleben. Im kühlen Keller, wo's draussen 31°C heiss ist. Jede ist diesmal nummeriert. Und eine Magnum gibt's ja auch erstmals.
Die Zapfen sind immer noch unbefriedigend. Diesmal hatte ich sie im Schwefelwasser eingeweicht, womit sie sehr gut einzupressen waren. Aber jetzt stelle ich in einigen Flaschen abgebrochene Korkstückchen fest. Und mal sehen, wie dicht die Korken im liegenden Zustand der Flaschen jetzt dann sind. Bessere Zapfen, die aber mit meinem einfachen Verzapfer reingehen, ist eine Aufgabe für die Zukunft.

 
die erste Kurlimuser Magnum

und die restlichen 19 normalen Flaschen (die erste habe ich ja schon vor einer Woche getrunken)



Am Vortag habe ich die Reben zum ersten mal im Jahr gegipfelt. Alles, was über den obersten Draht wuchert, weggeschnitten und zudem viele seitliche Triebe, die keine Trauben tragen. Wie immer stellt man zu diesem Zeitpunkt kurz nach der Blüte die relativ starke Verrieselung fest. An den Trauben wachsen deshalb eher wenig Beeren, da die anderen während der Blüte durch Wind und Wetter abgefallen sind. Das soll ja aber Muscat Bleu typisch sein.
Ebenso habe ich gejätet und die kleinen Mäuerchen vom Wildwuchs befreit, damit man sie wieder besser sieht.

alles schön gestutzt

zerrieselte Trauben

Schon mal gab es Probleme mit Chlorose, einer Mangelerscheinung, die sich in gelben Blättern und schwachem Wuchs äussert. Nicht dass es jetzt im grösseren Stil Chlorose hätte, aber ein paar wenige Reben sind leicht gelblich. Werde deshalb demnächst wieder mal mit Hauert Pflanzenkur und Sequestrene Eisengranulat düngen.


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